© Sabine Meyer 2018 Der Collie ist ein mittelgroßer, kinderfreundlicher, gutmütiger, unkomplizierter Familien- und Begleithund der sich schon seit der Jahrhundertwende, als er der Hund von Königen und Fürsten war, großer Beliebtheit erfreut. Seinem Herrn ist er treu ergeben und folgt ihm stets überall hin. Dennoch hat er keinen übermäßigen Bewegungsdrang, obwohl auch er früher als Arbeitshund zum hüten von Schafen eingesetzt wurde. Den Collie -  mancher Kenner bezeichnet ihn als den schönsten aller Hunde -  gib es in zwei Haarvarianten. Einmal den Langhaar - Collie, welcher der bekanntere von beiden ist, und den Kurzhaar - Collie. Der auch seinen Liebhaberkreis gefunden hat. Beide Rassen gibt es in den Farben sable - weiß ( rot-weiß ), tricolour ( schwarz-rot-weiß ) und blue merle ( blau mamoriert ). Alle vorgenannten Farben können die typischen weißen Abzeichen (Halskrause, Brust, Beine, Rutenspitze) eines Collies, mehr oder weniger aufweisen. Die Größe der Rüden liegt zwischen 56 bis 61 Zentimeter und die der Hündinnen zwischen 51 bis 56 Zentimeter. In seinem Wesen ist der Collie sanft und edel, zurückhaltend Fremden gegenüber und sensibel aber nicht ängstlich oder aggressiv. Er stellt den Anspruch ein integriertes Familienmitglied zu sein und würde es sehr verübeln, wenn er isoliert in einem Zwinger gehalten würde. Im Hundesport ist auch der Collie ein gerngesehener und gelehriger Vierbeiner. Man kann mit ihm im Breitensport und Agility arbeiten oder einfach nur einen täglichen Spaziergang machen. Die Fellpflege des Langhaar - Collies ist nicht so kompliziert wie sie, auf den ersten Blick, aussieht. Sollte aber dennoch nicht unterschätzt werden. Er braucht nicht jeden Tag gebürstet zu werden. Einmal in der Woche sollte für gewöhnlich reichen, mit Ausnahme der Partien hinter den Ohren, die einer täglichen Kontrolle bedürfen.Die wöchentliche Fellpflege sollte dann ca. eine Stunde durchgeführt werden.Im Welpenalter sollte man schon damit beginnen den Hund daran zu gewöhnen.                                                                                             © Text. Sabine Meyer, Fotos: Sabine Meyer, Sigrid Starick